Versiegelungen

  • Die Vorteile einer Zahnversiegelung bei Kindern

    In den vergangenen 20 Jahren ist das Bewusstsein um die Bedeutung einer Zahnversiegelung gestiegen.
  • Zahnversiegelungen: Was Sie wissen müssen

    Wenn das bleibende Gebiss gewachsen ist, sollten die Zähne ein Leben lang halten. Voraussetzung hierfür sind allerdings sowohl eine gute Mundhygiene als auch regelmäßige Besuche beim Zahnarzt.
  • Zahnversiegelung

    Eine Zahnversiegelung ist eine Beschichtung aus Kunststoff, die normalerweise auf die Kaufläche (Okklusionsfläche) der bleibenden Backenzähne – der Molaren und Prämolaren – aufgebracht wird, um sie vor Karies zu schützen.

ÜBERSICHT

Bei einer Zahnversiegelung, auch Fissurenversiegelung genannt, wird ein dünnfließendes Kunststoffmaterialauf die Kaufläche der bleibenden Backenzähne – der Molaren und Prämolaren – aufgetragen, um sie vor Bakterien und Säuren zu schützen, die den Zahnverfall fördern. Dabei wird der Versiegelungskunststoff in die Fissuren und Grübchen der Kauflächen der Backenzähne eingebracht und lichtgehärtet. Die Versiegelung fungiert als Barriere und schützt die Zahnschmelzoberfläche der Zähne vor Bakterien und Säureattacken.

Durch gründliches Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide können Essensreste und Zahnbelag von den glatten Oberflächen der Zähne entfernt werden – aber Zahnbürsten erreichen nicht alle Bereiche der Fissuren und Grübchen. In diesen Bereichen sammelt sich Zahnbelag an, und die Säure der Bakterien greift den Zahnschmelz an und verursacht Karies. Während Fluorid Karies vorbeugt und alle Zahnoberflächen schützt, sorgt eine Zahnversiegelung in Bereichen mit Grübchen und Fissuren für zusätzlichen Extraschutz.

VERSTEHEN

Das Aufbringen einer Versiegelung ist in der Regel schmerzlos und erfordert kein Bohren oder betäubende Medikamente.

  • Zunächst wird die Zahnoberfläche gründlich gereinigt, um Zahnbelag und Essensreste aus den Grübchen und Fissuren der Zähne zu entfernen, die versiegelt werden sollen.

  • Als nächstes wird der Zahn isoliert, um ihn vor Feuchtigkeit zu schützen, anschließend die Zahnoberfläche in den Grübchen und Fissuren mit einem Säure-Ätzgel vorbehandelt. Nach kurzer Einwirkzeit wird das Ätzmittel gründlich abgespült und der Zahn getrocknet.

  • Nun wird das Versiegelungsmaterial mit einem Pinsel auf den Zahn aufgetragen und mithilfe eines speziellen Lichts für etwa 30 Sekunden gehärtet. Zuletzt überprüft der Zahnarzt den Biss und gleicht gegebenenfalls eventuelle Störkontakte bzw. Unebenheiten durch eine Politur aus. Sobald die Zahnversiegelung hart geworden ist, wird sie zu einer harten Kunststoffbeschichtung, und Sie können auf dem Zahn wieder kauen.

PLANUNG

Meist wird die Zahnversiegelung zu einem Zeitpunkt empfohlen,  wenn der Zahn das Zahnfleisch durchbrochen hat. Dies ist normalerweise zwischen dem Alter von sechs und zwölf Jahren der Fall. Es können aber auch bei älteren Kindern und sogar bei Erwachsenen Zähne mit besonders tiefen Fissuren und Grübchen versiegelt werden. Ihr Zahnarzt kann Sie bei der Entscheidung, wann Sie das Verfahren durchführen lassen sollten, beraten.

Solange die Versiegelung intakt bleibt, ist die Zahnoberfläche vor Karies geschützt. Die Versiegelung hält normalem Kauen stand, und es vergehen normalerweise mehrere Jahre, bevor sie erneuert werden muss. Bei den zahnärztlichen Untersuchungen überprüft Ihr Zahnarzt den Zustand der Versiegelungen und erneuert sie bei Bedarf.

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