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Hausmittel wie Backpulver könnten für dich eine günstige Alternative sein, um weißere Zähne zu bekommen. Doch die Anwendung von Backpulver auf den Zähnen wirft auch Fragen auf. Ist diese Methode wirklich effektiv? Und birgt sie vielleicht sogar Risiken für die Zahngesundheit?
Backpulver, auch Natron genannt, kann oberflächliche Zahnbeläge bzw. Ablagerungen sanft entfernen. Das bedeutet, dass die winzigen Backpulver-Partikel beim Putzen auf der Zahnoberfläche reiben und so oberflächliche Verfärbungen auf deinen Zähnen entfernen können. Dadurch wirken deine Zähne optisch heller. (Quelle)
Wichtig zu wissen ist, dass die Wirkung begrenzt ist und wie erwähnt nur oberflächliche Verfärbungen betrifft. Tiefer liegende Verfärbungen im Zahnschmelz kannst du mit Backpulver nicht entfernen.
Zahnaufhellungsbooster*, den man nach dem Zähneputzen anwendet
*Der sofortige Effekt ist zeitlich begrenzt.
Du möchtest deine Zähne mit Backpulver putzen, sind sich aber unsicher, wie du dabei genau vorgehen sollen? Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung führt dich sicher durch die Anwendung.
Verwende ausschließlich Backpulver in Lebensmittelqualität, das frei von Zusätzen wie Aromen oder Farbstoffen ist. Diese könnten deine Zähne verfärben oder das Zahnfleisch reizen. Greife außerdem zu einer weichen Zahnbürste, um deinen Zahnschmelz zu schonen.
Feuchte deine Zahnbürste an und gebe eine kleine Menge Backpulver darauf – etwa eine Messerspitze oder maximal ein Viertel eines Teelöffels.
Putze deine Zähne sanft und gründlich für etwa zwei Minuten. Du solltest dabei keinen starken Druck ausüben, um deinen Zahnschmelz nicht zu schädigen. Dies gilt allerdings auch bei alltäglichem Zähneputzen.
Spüle deinen Mund gründlich mit Wasser aus, um alle Backpulverreste zu entfernen.
Putze deine Zähne im Anschluss wie gewohnt mit fluoridhaltiger Zahnpasta, wie beispielsweise mit der Colgate Purple Reveal, Colgate Total Plus gesunde Frische, Colgate Komplett natürliche Kräuter oder der Colgate Total Plus Interdentalreinigungs Zahnpasta. So stellst du sicher, dass deine Zähne optimal gereinigt und vor Karies geschützt sind.
Obwohl Backpulver ein beliebtes Hausmittel für weißere Zähne ist, solltest du dich der potenziellen Risiken und Nebenwirkungen bewusst sein.
Bei unsachgemäßer Anwendung kann Backpulver Nachteile und Langzeitfolgen mit sich bringen:
Backpulver kann durch seine abrasive (bzw. abschabende) Wirkung den Zahnschmelz angreifen. Häufiges Zähneputzen mit Backpulver kann den Zahnschmelz abtragen. Ein geschädigter Zahnschmelz kann zu empfindlichen Zähnen führen. Das heißt, dass kalte, heiße, süße oder saure Speisen und Getränke dann Schmerzen verursachen können oder deine Zähne anfälliger für Karies sind.
Backpulver kann bei unsachgemäßer Anwendung ebenfalls das Zahnfleisch reizen. Dies kann zu Rötungen, Schwellungen und Blutungen am Zahnfleisch führen.
Um diese Risiken zu minimieren, ist es wichtig, Backpulver nur sanft und gelegentlich anzuwenden, um deine Zähne leicht aufzuhellen.
Aber was meinen wir damit, wenn wir empfehlen, Backpulver nur „gelegentlich“ anzuwenden? Wir empfehlen, die Zähne maximal ein- bis zweimal pro Woche mit Backpulver zu putzen. Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper, aber einmal beschädigt, kann er nicht mehr nachwachsen.
Es ist möglich, dass eine zu häufige Anwendung von Backpulver zum Putzen der Zähne zu einer signifikanten Abtragung des Zahnschmelzes führen kann. Daher ist es ratsam, Backpulver zur Zahnaufhellung immer mit Bedacht zu verwenden.
Oft werden Backpulver und Natron als Synonym verwendet, wenn es um Hausmittel für weißere Zähne geht. Tatsächlich sind Backpulver und Natron chemisch sehr ähnlich und haben eine vergleichbare Wirkung. Beide Substanzen wirken leicht abrasiv und können so Verfärbungen an der Zahnoberfläche entfernen.
Dennoch gibt es einen kleinen Unterschied: Natron ist etwas milder als Backpulver und daher potenziell schonender für die Zähne. Wenn du empfindliche Zähne hast, oder besorgt über Zahnschmelzschäden sind, könnte Natron die bessere Wahl für dich sein.
Wie du in diesem Artikel gelesen haben, kann Backpulver bzw. Natron tatsächlich dabei helfen, oberflächliche Zahnverfärbungen zu entfernen. Auf diese Weise wird für ein strahlenderes Lächeln gesorgt. Es zählt deshalb zu einem beliebten Hausmittel für weißere Zähne.
Allerdings kann sich Backpulver beim Putzen der Zähne durch falsche Verwendung auch nachteilig auswirken. Eine Schädigung des Zahnschmelzes und Reizungen des Zahnfleischs können die Folge sein. Verwende aus diesem Grund Backpulver mit Vorsicht und nur gelegentlich als Ergänzung zu deiner gewohnten Zahnpflege.
Neben Backpulver und Natron gibt es eine Vielzahl weiterer Hausmittel wie Kokosöl für Zähne, die zur Aufhellung genutzt werden können. Deshalb solltest du dich vor der Anwendung über Wirksamkeit und mögliche Risiken jeglicher Hausmittel informieren.
Die bewährte Grundlage für eine gesunde Mundhygiene und natürlich weiße Zähne bietet eine fluoridhaltige Zahnpasta in Kombination mit Zahnseide. Wenn du dich eine schonende und effektive Zahnaufhellung wünschen, bietet Colgate eine Reihe speziell entwickelter Zahncremes und Produkte.
Wenn du dich fragst, ob Nebenwirkungen beim Zähneputzen mit Backpulver bzw. Natron möglich sind, ist die Antwort ja. Bei zu häufiger oder unsachgemäßer Anwendung kann Backpulver wie auch Natron den Zahnschmelz und das Zahnfleisch angreifen. Es ist wichtig, Natron sparsam und mit einer weichen Zahnbürste zu verwenden.
Experten empfehlen, die Zähne maximal ein- bis zweimal pro Woche mit Backpulver zu putzen. Bei häufiger Anwendung steigt das Risiko für Zahnschmelzschäden und Zahnfleischreizungen.
Backpulver und Natron sind chemisch verwandt, aber nicht identisch. Natron ist reines Natriumhydrogencarbonat, während Backpulver zusätzlich Säure und Stärke enthält. Beide Substanzen wirken leicht abrasiv und können oberflächliche Verfärbungen entfernen. Natron ist jedoch etwas milder als Backpulver und daher potenziell schonender für Zähne und Zahnfleisch.
Ob gelbe Zähne wieder weiß werden können, hängt von der Ursache ab. Oberflächliche Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Nikotin lassen sich oft schonenden Zahnaufhellungsprodukten oder Hausmitteln wie Backpulver entfernen. Tiefer liegende Verfärbungen im Zahnschmelz sind schwieriger zu behandeln und erfordern professionellere Methoden. Gelbe Zähne bei Kindern sollten nicht mit Backpulver behandelt werden.
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