Wie funktioniert das Bleaching von Zähnen?

Zahnbleaching basiert auf einer chemischen Reaktion, die Farbpigmente im Zahnschmelz aufhellt. Bleichmittel, meist Peroxide wie Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid, setzen beim Kontakt mit den Zähnen aktiven Sauerstoff frei. Dieser Sauerstoff dringt in den Zahnschmelz ein und zersetzt die dort eingelagerten Pigmente, wodurch die Zähne weißer erscheinen.


Der Aufhellungseffekt wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  • Konzentration des Bleichmittels: Meist führen höhere Konzentrationen zu einer stärkeren Aufhellung.
  • Einwirkzeit: Je länger das Bleichmittel einwirkt, desto intensiver wird der Bleaching-Effekt.
  • Individuelle Zahnstruktur: Ist dein Zahnschmelz etwas poröser, beeinflusst dies die Aufnahme des Bleichmittels.
  • Art und Stärke der Verfärbungen: Hartnäckige Verfärbungen erfordern möglicherweise intensivere Behandlungen.
  • Gewählte Bleaching-Methode: Unterschiedliche Methoden (z.B. In-Office-Bleaching, Home-Bleaching) erzielen verschiedene Ergebnisse.

Der natürliche Farbton deiner Zähne, die Struktur der Zahnoberfläche und vorhandene Beläge (Plaque) spielen ebenfalls eine Rolle für das Endergebnis. Da jeder Mensch eine individuelle Zahnfarbe und -struktur hat, variiert auch der erzielte Aufhellungseffekt.

Zahnfarben werden in der modernen Zahnmedizin anhand eines Farbenspektrums definiert, das als Zahnfarbenskala bezeichnet wird. In der Zahnfarbenskala werden die am häufigsten auftretenden natürlichen Zahnfarben in einem Buchstaben-Zahlen-Code definiert. 

Nur geübte Profis können die Unterschiede zwischen benachbarten Zahnfarben-Codes Zahnaufhellung erkennen. Unterschiede von 2 bis 3 Skalenfarbtöne sind aber auch für Ungeübte erkennbar. 

Lichtaktivierte Bleaching-Behandlungen

Du kannst ganz bequem zuhause zahlreiche rezeptfreie Behandlungen anwenden, um deine Zähne aufzuhellen. Deine Zahnärztin/dein Zahnarzt kann aber bei Bedarf auch eine kosmetische Zahnaufhellung in der Praxis durchführen, die du zuhause fortführen können. 

Laut zm online bewirkt Lichtaktivierung eine stärkere vor allem schnellere Aufhellung der Zahnfarbe. Lichtaktivierte Bleaching-Behandlungen werden hauptsächlich mit drei Arten von Lichtern durchgeführt: 

  • UV-Licht (ultraviolettes Licht) ist elektromagnetische Strahlung, die sich bei der Zahnaufhellung erwärmt. Eine Art UV-Licht, das zur Zahnaufhellung verwendet wird. In der Regel wird die Zahnaufhellung mit UV-Licht in der Praxis durchgeführt. Aufgrund der Verwendung von UV-Strahlung besteht zuhause Verbrennungsgefahr. 
  • Halogenlicht gibt ebenfalls Wärme ab, die durch den sogenannten Wolfram-Halogen-Kreisprozess entsteht. Das Halogenlicht kommt ausschließlich in Zahnarztpraxen zum Einsatz.
  • LED (lichtemittierende Diode) erzeugt blaues Licht, um den Zahnaufhellungsprozess zu beschleunigen, ohne dass Wärme auf die Zähne abgestrahlt wird. Die meisten rezeptfreien lichtaktivierten Zahnaufhellungssets enthalten LED-Lampen. Zahnärzte verwenden möglicherweise blaues LED-Licht.
     

Die verschiedenen professionellen Bleaching-Methoden

  • In-Office-Bleaching: Diese Technik wird in der Praxis durchgeführt. Die Zahnärztin/Der Zahnarzt trägt ein hochkonzentriertes Bleichgel auf deine Zähne auf, welches oft durch spezielles Licht (z.B. UV-Licht, Laser oder LED) aktiviert wird. Der Vorteil dieser Methode liegt in der schnellen und effektiven Aufhellung, die meist in nur einer Sitzung erreicht wird.
  • Home-Bleaching: Bei der Home-Bleaching-Technik erhältst du von deiner Zahnärztin/deinem Zahnarzt eine individuell angepasste Schiene, die du zuhause mit einem Bleaching-Gel selbst befüllst und über einen bestimmten Zeitraum benutzt. Diese Methode ist weniger intensiv (Aufhellung von 3 bis 5 Farbstufen) und muss meist länger angewandt werden.
  • Walking-Bleach-Technik: Speziell bei der Aufhellung einzelner, wurzelbehandelter Zähne wird das Bleichmittel direkt in das Zahninnere eingebracht und der Zahn wird provisorisch verschlossen. Nach einigen Tagen wird das Bleichmittel entfernt und der Zahn wieder gefüllt.
  • Power-Bleaching: Das Power-Bleaching ist eine intensive Form des In-Office-Bleachings, bei der ein hochkonzentriertes Bleichgel in Kombination mit Licht, Laser oder Wärme angewendet wird. Diese Methode verspricht eine besonders starke Aufhellung in kurzer Zeit.


Bleaching für zuhause

Neben professionellen Behandlungen gibt es verschiedene Produkte für zuhause, die weißere Zähne versprechen. Die Wirksamkeit dieser Produkte ist jedoch oft begrenzt oder nicht wissenschaftlich belegt.

  • Drogerieprodukte: Zu den gängigen Produkten zählen Bleaching-Streifen, -Gele, -Stifte und spezielle Zahncremes.
  • Hausmittel: Hausmittel wie Backpulver, Natron oder Kokosöl werden ebenfalls zur Zahnaufhellung verwendet, können aber den Zahnschmelz schädigen. Auch die besten Hausmittel für weiße Zähne können deine Zähne nicht mit garantierter Wahrscheinlichkeit sichtbar aufhellen.

Risiken und Nebenwirkungen: Wie schädlich ist Bleaching?

Du solltest sich vor einem Zahnbleaching über potenzielle Risiken und Nebenwirkungen informieren. Denn, obwohl Bleaching im Allgemeinen als sicheres Verfahren gilt, wenn es korrekt angewendet wird, gibt es einige potenzielle Nachteile, die es mit sich bringen kann. Ebenso ist eine ausführliche Beratung durch deine Zahnärztin/deinen Zahnarzt unerlässlich.


Zahnempfindlichkeit:
 

Zahnempfindlichkeit, oft verursacht durch die Peroxideinwirkung (BZAEK) während des Zahnbleachings, ist eine häufige Nebenwirkung aller Bleaching-Methoden. Insbesondere beim Verzehr von heißen, kalten oder süßen Speisen und Getränken kann diese Empfindlichkeit sich als Schmerz oder Stechen äußern

Meist sind solche Empfindlichkeiten vorübergehend und klingen innerhalb weniger Tage nach einer Zahnaufhellung ab. Bei anhaltender Empfindlichkeit kann die Verwendung einer Zahnpasta für empfindliche Zähne helfen.


Zahnfleischreizungen:
 

Es kann zu Zahnfleischreizungen kommen, wenn Wasserstoffperoxid und Carbamidperoxid mit deinem Zahnfleisch in Kontakt kommen. Die Reizungen sind in der Regel mild und klingen innerhalb weniger Tage ab. Deine Zahnärztin/dein Zahnarzt trifft allerdings besondere Vorkehrungen, um dein Zahnfleischgewebe zu schützen. Sie/Er trägt ein schützendes Gel auf, welches dein Zahnfleisch vor den Bleichmitteln schützt. 

Wenn du Home-Bleaching-Methoden bzw. Methoden für zuhause anwendest, ist es wichtig, die Anweisungen genau zu befolgen, um Zahnfleischreizungen zu vermeiden. Treten trotzdem noch Probleme auf, sollten die Reizungen von allein wieder verschwinden. 

Ähnlich ist es bei den Schienen für zuhause, die extra an deine Zähne angepasst werden, sodass so wenig Bleaching-Gel wie möglich dein Zahnfleisch berührt. 


Schäden am Zahnschmelz:
 

Da Bleaching die Zahnhartsubstanz (den Zahnschmelz) angreifen kann, ist die schützende Funktion dieser äußeren Schicht beeinträchtigt. Eine unsachgemäße Anwendung von Bleaching-Produkten, vor allem Hausmitteln und hochkonzentrierten Bleichmitteln, kann zu irreversiblen Zahnschmelzschäden führen. Zu starkes Reiben verstärkt diesen Effekt. 

Wenn dein Zahnschmelz geschädigt ist, kann dies zudem zu erhöhter Empfindlichkeit, Verfärbungen und Karies führen. Professionelle Behandlungen beim Zahnarzt minimieren das Risiko von Zahnschmelzschäden. Zusätzlich kann eine zahnschmelzunterstützende Zahnpasta verwendet werden.

Bei unsachgemäßer Anwendung, ob professionell oder bei Methoden für zuhause, gilt UV-Licht als Risiko. Das Licht kann zu Weichteilverbrennungen, Zahnfleischreizungen, Zahnschäden und erhöhter Zahnempfindlichkeit führen. Meist wird UV-Licht deshalb nur bei einem professionellem Bleaching verwendet. Du solltest wissen, dass die meisten Nebenwirkungen von Bleaching vorübergehend und mild sind.

Wie lange hält ein Bleaching?

Die Dauer des Bleaching-Effekts ist individuell unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die gewählte Methode, deine persönlichen Gewohnheiten und deine tägliche Zahnpflege. 

Ein professionelles Bleaching in der Praxis gilt zwar als langanhaltend, jedoch können sich die Zähne durch den Konsum färbender Lebensmittel und Getränke mit der Zeit wieder verfärben.

Mit guter Mundhygiene und regelmäßigen professionellen Zahnreinigungen kannst du das Ergebnis deines Bleachings bis zu zwei Jahre erhalten. Obwohl der Effekt in der Regel lange stabil bleibt, kann ein leichtes Nachdunkeln auftreten. Dieses lässt sich mit einer Auffrischung des Bleachings bei der Zahnärztin/beim Zahnarzt jedoch korrigieren. Im Kapitel „Vor- und Nachsorge beim Bleaching“ finde Tipps für eine längere Haltbarkeit nach dem Bleaching.

Für wen ist Bleaching geeignet?

Für viele Menschen ist eine Zahnaufhellung mittels Bleaching eine effektive Methode. Trotz der Vielzahl an Möglichkeiten ist ein Bleaching nicht für jeden geeignet und sollte unter bestimmten Voraussetzungen vermieden werden. 

Nicht jede Art von Bleaching ist gut für Zähne und Zahnfleisch. Nur gesunde, natürliche Zähne können gebleicht werden. Voraussetzungen für jede Zahnaufhellung sind also gesundes Zahnfleisch und kariesfreie Zähne. Im Folgenden werden Umstände aufgeführt, die gegen ein Bleaching sprechen.


Wann ist von einem Bleaching abzuraten? – Medizinische Ursachen 

  • Karies und Zahnfleischerkrankungen: Karies oder Zahnfleischerkrankungen sollten unbedingt vor einem Bleaching geprüft und behandelt werden. Du solltest eine Zahnfleischerkrankung haben, ist von einem Bleaching abzuraten.
  • Freiliegende Zahnhälse: Bei freiliegenden Zahnhälsen ist besondere Vorsicht geboten, da das Bleichmittel deinen Zahnnerv irreversibel schädigen könnte.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Schwangere und stillende Frauen sollten auf ein Bleaching verzichten. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird von einem Bleaching abgeraten, da die Chemikalien unbekannte Auswirkungen auf das Kind haben könnten.
  • Allergien: Bei bekannten Allergien gegen die im Bleichmittel enthaltenen Substanzen (z.B. Peroxid) sollte kein Bleaching durchgeführt werden.
  • Einnahme bestimmter Medikamente: Die Einnahme von bestimmten Medikamenten, zum Beispiel Antibiotika, kann die Wirksamkeit des Bleachings beeinflussen oder das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen.
  • Erkrankungen wie Diabetes: Auch bei nicht zahnspezifischen Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, sollte vor einem Bleaching Rücksprache mit einer Ärztin/einem Arzt gehalten werden.


Wann ist von einem Bleaching abzuraten? – Zahnspezifische Ursachen

  • Kinder und Jugendliche: Von einem Bleaching bei Kindern unter 16 Jahren wird abgeraten. Bis zu diesem Alter sind oft noch Milchzähne vorhanden, die später ohnehin ausfallen. Zudem ist der Zahnschmelz noch nicht vollständig ausgebildet und daher anfälliger für Schädigungen durch Bleichmittel.
  • Zahnersatz: Bei einem Bleaching können nur natürliche Zähne aufgehellt werden. Wenn du einen Zahnersatz hast, können Farbunterschiede nach einem Bleaching bei Kronen, Veneers oder Füllungen sichtbar sein.

In der Regel ist Bleaching der Zähne eine unbedenkliche Methode zur Zahnaufhellung, vorausgesetzt, die Behandlung wird professionell durchgeführt und es liegen keine gesundheitlichen Einschränkungen vor. Für gesunde Zähne ist Bleaching also grundsätzlich nicht schädlich.

Vor- und Nachsorge beim Bleaching

Für ein optimales Ergebnis und zur Minimierung von Risiken und Nebenwirkungen ist die richtige Vor- und Nachsorge beim Bleaching entscheidend.  
 

Vorsorge beim Bleaching:

  • Professionelle Zahnreinigung: Eine professionelle Zahnreinigung vor dem Bleaching entfernt Plaque und Zahnstein und sorgt dafür, dass das Bleichmittel optimal wirken kann.
  • Zahnärztliche Untersuchung: Vor einem Zahnbleaching sollte dein Zahnarzt deine Zahngesundheit prüfen, um zu entscheiden, ob ein Bleaching für deine Zähne empfehlenswert ist.
  • Beratung: Bespreche mit deiner Zahnärztin/deinem Zahnarzt die verschiedenen Bleaching-Methoden und finde die passende für deine Bedürfnisse.
     

Nachsorge beim Zahnbleaching:

  • "Weiße-Zähne-Diät": In den ersten 48 Stunden nach dem Bleaching wird empfohlen, auf färbende Lebensmittel und Getränke wie Kaffee, Tee, Rotwein, Cola und stark pigmentierte Früchte zu verzichten.
  • Verzicht auf Nikotin: Rauchen verfärbt die Zähne und sollte nach einem Bleaching vermieden werden.
  • Gründliche Mundhygiene: Putze deine Zähne mindestens zweimal täglich gründlich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta, z.B. einer Whitening-Zahnpasta wie der Colgate Purple Reveal und Zahnseide, um die Zähne weiß und gesund zu halten.
  • Empfindlichkeit reduzieren: Bei empfindlichen Zähnen kann die Verwendung einer Zahnpasta für empfindliche Zähne helfen.
  • Regelmäßige Kontrollen: Gehen Sie auch nach dem Bleaching regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle und professionellen Zahnreinigung.

Durch die richtige Vor- und Nachsorge kannst du die Haltbarkeit des Bleachings verlängern und das Risiko von Nebenwirkungen minimieren.

Was kostet Zähne bleichen?

Zahnaufhellungen gelten als kosmetische Behandlungen und sind daher mit entsprechenden Kosten verbunden. Die Preise für ein Bleaching können je nach Zahnarztpraxis unterschiedlich ausfallen. 

Für ein professionelles Bleaching musst du mit Kosten zwischen 300 und 800 Euro rechnen, in manchen Fällen auch mehr. Der genaue Preis hängt von der gewählten Behandlungsmethode, dem individuellen Aufwand und der Zahnarztpraxis ab. 

Da Bleaching eine ästhetische Leistung ist, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für ein professionelles Bleaching in der Regel nicht. Die Behandlungskosten musst du daher selbst tragen, außer deine Zahnzusatzversicherung deckt diese Leistung ab.


Professionelles Bleaching in der Zahnarztpraxis:

  • In-Office-Bleaching: Du zahlst bei dieser Methode zwischen 30 und 70 Euro pro Zahn. Die Kosten liegen dann insgesamt zwischen 250 und 600 Euro, abhängig von der Anzahl der zu bleichenden Zähne und dem gewünschten Aufhellungsgrad. 
  • Power-Bleaching: Das Power-Bleaching ist etwas kostenintensiver als das In-Office-Bleaching. Mit Kosten bis zu 800 Euro muss hier gerechnet werden.
  • Walking-Bleach-Technik: Das Bleichmittel wird direkt in das Zahninnere eingebracht. Pro Zahn kostet diese Methode zwischen 70 und 150 Euro.
  • Home Bleaching von der Zahnärztin/vom Zahnarzt: Für eine individuell angefertigte Schiene fallen Kosten zwischen 200 und 300 Euro an. Das benötigte Bleaching-Gel wird separat berechnet.


Freiverkäufliche Bleaching-Methoden oder Hausmittel:

  • Drogerieprodukte: Bleaching-Produkte wie Zahncremes, Stifte, Gele und Streifen sind in Drogerien erhältlich und kosten zwischen 4 und 90 Euro.
  • Hausmittel: Hausmittel wie Backpulver oder Kokosöl sind die günstigste Option, können die Zähne allerdings kaum merklich aufhellen.


Zusätzliche Kosten beim Zahnbleaching:

  • Professionelle Zahnreinigung: Die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung liegen, abhängig von der Zahnarztpraxis, zwischen 40 und 100 Euro.

Fazit: Ist Bleaching schädlich? Es kommt darauf an!

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, deine Zähne zu bleichen – von professionellen Behandlungen bis hin zu Bleaching-Methoden für zuhause. Für ein optimales und langanhaltendes Ergebnis und die Frage, ob sich deine Zähne für ein Bleaching eignen, ist die professionelle Beratung durch deine Zahnärztin/deinen Zahnarzt unerlässlich. Die Ärztin/Der Arzt hilft dir, falls es sinnvoll ist, die richtige Methode zu wählen und Risiken zu minimieren. Ergänzend trägt die richtige und regelmäßige Zahnpflege maßgeblich zum Erhalt deiner weißen Zähne bei. 

Auch mit freiverkäuflichen Produkten wie Zahnpasten oder Whitening Stripes kannst du deine Zähne bleichen. Bespreche die Anwendung dieser Produkte jedoch immer mit deinem Zahnarzt und befolge die Produktanweisungen, um mögliche Risiken zu minimieren.

Häufig gestellte Fragen zum Zähne bleichen

Ist Zähne bleichen schädlich?

Bei sachgemäßer Anwendung, insbesondere durch eine Zahnärztin/einen Zahnarzt, ist Bleaching im Allgemeinen sicher. Mögliche Nebenwirkungen sind vorübergehende Zahnempfindlichkeit und Zahnfleischreizungen. Unsachgemäße Anwendung, besonders von Hausmitteln oder stark konzentrierten Bleichmitteln, kann zu Zahnschmelzschäden führen. Bespreche deine individuellen Risiken mit deiner Zahnärztin/ deinem Zahnarzt, bevor du Nachteile durch ein Bleaching erleidest.


Wie lange dauert ein Bleaching?

Die Behandlungsdauer variiert je nach Methode. Ein In-Office-Bleaching in der Zahnarztpraxis dauert in der Regel etwa eine Stunde. Home-Bleaching mit Zahnarztschiene erfordert eine tägliche Anwendung über 10 bis 14 Tage. Die Anwendung von freiverkäuflichen Produkten wie Bleaching-Streifen oder Whitening-Zahnpasta variiert je nach Produkt.


Wie lange kein Kaffee nach Bleaching?

In den ersten 48 Stunden nach dem Bleaching solltest auf färbende Lebensmittel und Getränke wie Kaffee, Tee, Rotwein, Cola sowie stark pigmentierte Früchte verzichten. Danach ist moderater Genuss in Ordnung, achte aber auf gute Mundhygiene.

Literaturhinweise: