Die Anatomie von Mundhöhle und Zähnen

  • Zahnanatomie

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ÜBERSICHT

Der Mund ist zwar nur ein kleiner Teil unserer Gesamtanatomie, besteht aber aus einer Vielzahl von Elementen, die Ihnen das Essen, Trinken, Sprechen und ein strahlendes Lächeln ermöglichen. Hier erhalten Sie einen schnellen Überblick über das, was sich normalerweise im Mund befindet:

 

  • Schneidezähne
    Die scharfen, wie Meißel geformten Schneidezähne (vier oben und vier unten) zum Abbeißen und Zerteilen von Lebensmitteln.
  • Eckzähne
    Diese Zähne sind spitz geformt und dienen zum Abreißen und Festhalten von Lebensmitteln.
  • Prämolaren (vordere Backenzähne)
    Diese Zähne haben zwei Höcker an der Kaufläche. Die Prämolaren sind dafür bestimmt, die Speise beim Kauvorgang zu erfassen und weiter zu zerkleinern. 
  • Molaren (hintere Backenzähne)
    Diese Zähne dienen zum Zermahlen und Kauen von Lebensmitteln. Zu diesem Zweck haben sie mehrere Höcker auf der Kaufläche.
  • Krone
    Hierbei handelt es sich um den oberen und normalerweise den einzigen sichtbaren Teil des Zahnes. Die Form der Krone bestimmt die Funktion des Zahnes. Die Schneidezähne sind z. B. scharf und sind wie Meißel geformt. Sie dienen daher zum Abbeißen, während sich die flache Oberfläche der Molaren zum Mahlen und Kauen eignet.
  • Zahnfleischrand
    Dies ist der Ort, an dem Zahn und Zahnfleisch aufeinandertreffen. Ohne korrektes Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide kann sich Zahnbelag am Zahnfleischrand ansammeln und so die Entstehung von Gingivitis und Zahnfleischerkrankungen begünstigen.
  • Wurzel
    Hierbei handelt es sich um zwei Drittel des Zahnes, die im Knochen eingebettet sind. Die Wurzel dient als Anker, der den Zahn an Ort und Stelle hält.
  • Zahnschmelz
    Der Zahnschmelz ist der äußere und härteste Teil des Zahnes, der das meiste mineralisierte Gewebe im Körper enthält.  Werden die Zähne nicht richtig gepflegt, können sie durch Karies beschädigt werden.
  • Dentin (Zahnbein)
    Die Schicht des Zahnes, die unter dem Schmelz liegt. Wenn sich Karies durch den Zahnschmelz frisst, wird das Dentin als nächstes angegriffen – von dort aus führen Millionen von kleinen Kanälchen direkt zum Zahnmark.
  • Zahnmark (Pulpa)
    Das weiche Gewebe im Inneren aller Zähne, wo sich Nervengewebe und Blutgefäße befinden. Wenn Karies das Zahnmark erreicht, ist dies normalerweise schmerzhaft und erfordert unter Umständen eine Wurzelkanalbehandlung.

VERSTEHEN

Dank verbesserter Mundhygiene zu Hause und Zahnbehandlungen in der Praxis behalten mehr Menschen ihre natürlichen Zähne ein Leben lang. Bei bestimmten Krankheiten können Zahnfleischerkrankungen und Karies vermehrt auftreten. Die meisten von uns können ihre Zähne jedoch angemessen pflegen und bis ins hohe Alter erhalten.

Zahnbelag – eine klebrige Schicht eines Bakterienfilms, der sich auf den Zähnen, dem Zahnfleisch und auf Zahnersatz bildet – kann Gingivitis, eine Entzündung des Zahnfleisches, oder Karies verursachen. Die Bakterien im Zahnbelag bilden in Kombination mit Essensresten Säuren, die Karies verursachen können. Außerdem kann Zahnbelag zu Parodontitis führen. Daraus kann eine schwere Infektion entstehen, die den Knochen schädigen und das Stützgewebe um Ihre Zähne zerstören kann.

Als beste Vorbeugung gilt,  regelmäßig Zahnbelag zu entfernen, bevor er sich ansammeln und Probleme verursachen kann. Durch Zähneputzen wird Zahnbelag am Zahnfleischrand und auf den Zahnoberflächen entfernt, mit Zahnseide kann die Fläche zwischen den Zähnen gereinigt werden. Sie können auch andere Zahnpflege-Hilfsmittel verwenden, um Ihren Mund und Ihre Zähne zu reinigen.

Das Wichtigste ist jedoch, dass Sie zweimal täglich die Zähne putzen und einmal am Tag die Zahnseide verwenden.

PLANUNG

Gesunde Zähne sorgen nicht nur dafür, dass Sie sich gut fühlen und gut aussehen, Sie helfen Ihnen auch, richtig essen und sprechen zu können. Eine gute Mundhygiene ist wichtig für Ihr allgemeines Wohlbefinden.

Durch eine tägliche Vorbeugung – dazu gehören Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide – können Probleme gestoppt werden, bevor sie sich weiterentwickeln. Vorzubeugen ist außerdem weniger schmerzhaft, kostspielig und umständlich als die Behandlung von bereits viel zu weit fortgeschrittenen Erkrankungen.

Zwischen den einzelnen Zahnarztbesuchen können Sie einfache Schritte unternehmen, die das Risiko für Karies, Zahnfleischerkrankungen und andere Zahnprobleme erheblich senken. Dazu gehören:

  • Zweimal tägliches Zähneputzen mindestens zwei Minuten lang und die Verwendung von Zahnseide einmal am Tag.
  • Eine ausgewogene Ernährung und möglichst wenige Zwischenmahlzeiten.
  • Verwenden von fluoridhaltiger Zahnpasta.
  • Spülen mit einer fluoridhaltigen oder antibakteriellen Mundspülung, wenn Ihnen dies von Ihrem Zahnarzt oder Dentalhygieniker empfohlen wird.