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Schützt Fluorid auch bei Erwachsenen vor Karies?

Eine ausreichende Fluorid-Prophylaxe gehört zu den wichtigsten Faktoren, die Karies verhindern.

Fluorid schützt nicht nur bei Kindern vor Karies.

Noch vor zwanzig Jahren gingen einige Wissenschaftler und Mediziner davon aus, dass Fluorid Zähne hauptsächlich in der Schmelzbildungsphase, also in der Entwicklungsphase vor dem Zahndurchbruch härtet. Das ist wohl einer der Gründe weshalb Säuglinge teilweise noch heute von Ihrem Kinderarzt Fluoridtabletten (meist als eine Kombination mit Vitamin D zur Rachitis- und Kariesprophylaxe) verordnet bekommen, auch bevor das erste Milchzähnchen überhaupt im Mund zu sehen ist.

Heute wissen wir, dass Fluorid vor allem durch den direkten Kontakt mit der Zahnoberfläche im Mund wirkt, also dann am sinnvollsten und effektivsten ist, wenn es täglich in kleinen Mengen direkt auf den Zahnschmelz einwirken kann. Als eine der effektivsten und gleichzeitig sehr kostengünstigen Fluoridierungsform, hat sich die fluoridhaltige Zahnpaste erwiesen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt, dass der Rückgang der Karieserkrankungen in den Industrieländern durch die breite Verfügbarkeit und die regelmäßige Nutzung von fluoridhaltigen Zahnpasten erreicht wurde.

Allein in Deutschland hat sich die durchschnittliche Anzahl der von Karies befallenen Zähne bei 12-jährigen Kindern im Zeitraum von 1989 bis 2009 von 4,1 auf 0,72 verringert1,2. Eine in der Tat beeindruckende Entwicklung.

Aber wie sieht es im Erwachsenen alter aus?
Profitieren auch die Erwachsenen und Älteren von Fluorid?
Eines ist sicher - Karies entsteht nicht nur im Kinder- oder Jugendalter, sondern in allen Altersgruppen. Während allerdings in jungen Jahren eine Karies meist auf den Kauflächen der Backenzähne beginnt, bekommen die Erwachsenen Ihren Mineralverlust in den Zahnzwischenräumen. Im Alter, meist dann, wenn durch einen Zahnfleischrückgang die Zahnhälse (Zahnwurzeln) in der Mundhöhle frei liegen, sind vor allem die Wurzelflächen betroffen, was auch als Wurzelkaries bezeichnet wird.
Obwohl bei Erwachsenen die Kariesentstehung meist von anderen Risikofaktoren abhängt, Fluorid hilft dennoch - auch bei Erwachsenen:

1. Verringerter Speichelfluss – Mundtrockenheit.
Mit zunehmendem Alter verringert sich natürlicher Weise die Speichelproduktion und so kommt es, dass ältere Menschen häufiger einen trockenen Mund haben als Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene. Aber auch bei dem natürlichen Rückgang der produzierten Speichelmenge reicht das in der Regel aus, um noch ausreichend vor Karies zu schützen. Wenn aber Erkrankungen vorliegen, die den Speichelfluss noch weiter verringern, oder wenn durch Allgemeinerkrankungen Medikamente regelmäßig eingenommen werden müssen, bei denen eine verringerte Speichelproduktion als Nebenwirkung auftritt, erhöht sich hierdurch das Kariesrisiko.

Der Grund dafür ist, dass Speichel zur Neutralisierung der Säuren im Mund beiträgt und die nötigen Mineralsalze für eine direkte Reparatur von frühen Mineralverlusten zur Verfügung stellt. Ist der Speichelfluss und damit die Speichelmenge verringert, hat das natürlich Auswirkungen auf die Schutzfunktionen des Speichels.
Falls Sie unter Mundtrockenheit leiden, spülen Sie mehrmals täglich Ihren Mund mit einer fluoridhaltigen, alkoholfreien Mundspülung, um Ihre Zähne zu schützen. Trinken Sie viel Wasser und lutschen Sie zuckerfreie Bonbons, die den Speichelfluss stimulieren.

2. Zahnfleischrückgang - freiliegende Zahnhälse
Meist durch eine jahrelange Entzündung des Zahnhalteapparates aber auch durch eine falsche Zahnputztechnik (Hin- und her Schrubben mit starken Aufdrücken) zieht sich das Zahnfleisch zurück und die Oberflächen der Zahnwurzeln liegen frei. Die Zahnwurzeln verlieren durch Säureangriffe der Bakterien schneller Mineralien als der Zahnschmelz. Daher kann sich eine Karies im Wurzel Bereich schnell entwickeln.

In Deutschland leiden etwa 21% der Erwachsenen im Alter zwischen 35 und 44 Jahren, aber 45% aller Senioren (65 – 74 Jahre) an Wurzelkaries1.

Um Ihre Zahnwurzeln zu schützen, kann Ihr Zahnarzt einen Fluoridlack oder ein Fluoridgel auftragen und Sie können zusätzlich täglich eine fluoridhaltige Mundspülung oder wöchentlich ein Fluoridgel benutzen.

3. Allgemeines Kariesrisiko – Notwendigkeit für neue Füllungen
Sollten Sie jedes Jahr oder alle zwei Jahre eine neue Füllung aufgrund von Karies bekommen haben, haben Sie ein grundsätzlich erhöhtes Kariesrisiko, dass durch Ernährungsumstellung, verbesserte Mundhygiene, gezielte Fluoridierungsmaßnahmen und professionelle Zahnreinigung verringert werden kann.

4. Kronen und/oder Brücken
Kronen und Brücken sind auf natürliche Pfeilerzähne aufgepflanzt. An den Grenzflächen zwischen dem Zahnersatz und dem „Restzahn“ besteht ein erhöhtes Kariesrisiko. Auch hier gilt: sehr gute Mundhygiene und gezielte Fluoridierung verringern das Risiko.

5. Radioaktive Bestrahlungen im Kopf-Hals-Bereich im Rahmen einer Krebstherapie
Menschen, die im Rahmen einer Krebsbehandlung einer Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich ausgesetzt sind, haben ein sehr hohes Risiko für Zahnkaries. Einerseits schädigt die Strahlung die Zahnsubstanz direkt, andererseits schädigt die Strahlung die Speicheldrüsen oftmals unwiederbringlich, d.h. die Speicheldrüsen erholen sich danach nicht wieder. Vor, während und nach einer Strahlentherapie sollt daher unbedingt auch ein Zahnarzt den Patienten betreuen. Eine regelmäßige professionelle Fluoridierung - etwa alle zwei bis drei Monate - kann hier den Unterschied machen.

Was können Sie tun?

Fluoride sind zwar nicht das Allheilmittel, dennoch - unabhängig von Ihrem jeweiligen Kariesrisiko - sollten alle Erwachsenen eine fluoridhaltige Zahnpasta benutzen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Zahnpasta möglichst viel Fluoridanteil enthält - also möglichst nahe an 1.500 ppm (parts per million – Anzahl der Fluorid Teile pro 1 Million Teile Zahnpastenteile).

Auch fluoridhaltige Mundspülungen können ein- bis zweimal täglich angewendet werden. Mundspülungen enthalten meist bis 250 ppm Fluorid.

Gehen Sie regelmäßig, mindestens einmal pro Jahr zum Zahnarzt. Wenn Sie ein hohes Risiko für Karies haben, wird Ihnen Ihr Zahnarzt die Möglichkeiten erklären, was Sie tun können, um das Kariesrisiko zu senken um weitere Karies möglichst vollständig zu vermeiden.

Zu den empfehlenswerten Maßnahmen gehören auf jeden Fall auch die professionelle Fluoridierung mit Fluoridlack oder Fluorid-Gel. Ebenso kann die Anwendung von Chlorhexidin-Lack und die Verordnung von hoch fluoridhaltigen Zahnpasten zur täglichen Anwendung zu Hause kann, besonders bei erhöhtem Wurzelkariesrisiko, sinnvoll sein.

© Colgate-Palmolive Company 2012. Alle Rechte vorbehalten.

1 Deutsche Mundgesundheitsstudie IV, IDS, 2006
2 Epidemiologische Begleituntersuchung zur Gruppenprophylaxe, DAJ, 2010

 

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