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Säurebedingter Zahnschmelzabbau— Auswirkungen auf Ihre Zähne

Als modern und gesund angepriesene Ernährungsformen, können die Zähne unter permanenten „Stress“ setzen. Die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel und Getränke und vor allem wie oft bzw. wie Sie diese zu sich nehmen, hat unmittelbare Auswirkungen auf Ihren Körper und auch auf Ihre Zähne. Wenn Sie zu häufig pro Tag säurehaltige Getränke oder Speisen zu sich nehmen, können diese den Zahnschmelz angreifen und das darunterliegende Dentin freilegen. Aktuell gültige Daten aus Deutschland zeigen, dass 17 % der Erwachsenen zwischen 35 und 44 Jahren an nicht kariösen, also meist säurebedingten Schäden der Zahnsubstanz leiden und damit jeder 6. hier eine zahnärztliche Betreuung benötigt. 1)

Was ist Zahnschmelzabbau?
Der säurebedingte Verlust von Zahnsubstanz, der als Säure-Erosion bezeichnet wird, hat nichts zu tun mit dem Mineralverlust bei einem kariösen Prozess. Während der Säureeinfluss durch Bakterien im Zahnbelag (Karies) zu einem Mineralverlust in Tiefen Schichten der Zahnsubstanz führt und über den Speichel wieder repariert werden kann, führt der Einfluss von stärkeren Säuren zu einem direkten und meist nicht wieder zu reparierenden Zahnschmelzabbau direkt an der Zahnoberfläche. Es gibt zwei Formen von Zahnschmelzabbau durch Säureerosion:

1. Schmelzerosion durch Magensäure — Durch saures Aufstoßen und Refluxkrankheit einerseits oder Bulimie (Magersucht) oder Anorexie (Eßbrechsucht), die als psychischen Erkrankungen gelten, wird durch regelmäßigen direkten Einfluss von Magensäure auf die Zahnsubstanz der Zahnschmelz aufgelöst.

2. Schmelzerosion durch stark säurelastige Nahrungsmittel und Getränke
Durch regelmäßigen und häufigen Konsum von säurehaltigen Erfrischungsgetränken (z.B. Cola-Getränken und trendigen Mixgetränken, Vitamin C und säurehaltigen Fruchtsäften, Verzehr von Zitrusfrüchten und sauren Süßigkeiten, Salatdressings u.v.m. kann der Zahnschmelz direkt und dauerhaft geschädigt werden.

Begleiteffekte von Säureeinwirkungen auf den Zahnschmelz

  • Bei erosiven Einflüsse wirkt sich eine falsche Zahnputztechnik besonders negativ aus. Vor allem kräftiges Schrubben führt dann zu einer weiteren Schädigung der Zahnsubstanz – vor allem am Zahnhals.
  • Gelbliche Veränderung der Zahnfarbe, da der Zahnschmelz dünner wird und das Dentin stärker durchscheint. Im Bild unten ist das Dentin gelb dargestellt
  • Es kann zu einer Überempfindlichkeit der Zähne kommen, da der Zahnschmelz an der Wangen- wie auch an der Zungenseite abgetragen ist und das Dentin teilweise freiliegt. Dabei werden kleine Kanälchen (Dentintubuli) freigelegt, durch die bei Berührung, Luftzug wie auch bei süßen, sauren, heißen und kalten Speisen und Getränken, ein Reiz direkt zum Zahnnerv weitergeleitet und dies als stechender Schmerz empfunden wird.
  • Die Schneidekanten der vorderen Zähne können dünn und transparent werden

In der Regel wird Ihr Zahnarzt bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen, diese Veränderungen als erste wahrnehmen. Wenn die Ursachen für diese Veränderungen abgeklärt sind, können die Ursachen beseitigt und weitere Schäden vermieden werden.

Was können Sie für die Gesundheit Ihrer Zähne tun?
Nachdem Ihr Zahnarzt ihre Zähne untersucht hat, sollten Sie ihn um Tipps zu bitten, wie Sie den weiteren Abbau Ihrer Zahnsubstanz aufhalten können. Wichtige Fragen die hierbei erörtert werden müssen sind:

  1. Was ist die Ursache für die Säureeinwirkungen?
  2. Wie häufig gibt es solche Säureattacken?
  3. Was können Sie tun, um die tägliche Anzahl an Säureattacken und deren Auswirkungen zu verringern und zu minimieren?
  4. Welche Unterstützung durch den Hausarzt oder eventuell auch Psychologen ist notwendig?
  5. Könnte aus zahnmedizinischen oder kosmetischen Gründen eine Sanierung der betroffenen Zahnflächen notwendig sein?

Zusammenfassung
Säureerosionen betreffen Menschen jeden Alters. Säurehaltige Speisen und Getränke müssen möglichst eingeschränkt, organische Erkrankungen oder psychogenen Essstörungen müssen behandelt werden. Zusätzlich zur Verringerung der Säureimpulse kann regelmäßiges Kauen von zuckerfreiem Kaugummi oder die Anwendung einer fluoridhaltigen Mundspülung - vor allem direkt nach einem Säureangriff - die Säureschäden verringern. Bei durch Erosionen ausgelöster Zahnüberempfindlichkeit kann auch eine Zahnpasta für empfindliche Zähne benutzt werden. Hier bieten sich vor allem Arginin haltige Zahnpasten oder Arzneimittel Zahnpasten mit hohem Fluoridgehalt besonders an.

Und wie sieht es mit Zähneputzen aus?
1. Nicht direkt nach dem Verzehr von stark säurehaltigen Nahrungsmitteln und Getränken putzen und stattdessen eher eine fluoridhaltige Mundspülung verwenden.
2. Nicht schrubben und
3. Mit wenig Druck arbeiten.

Möglicherweise ist eine zahnmedizinische Behandlung notwendig (z.B. eine Versiegelung oder der Einsatz von Verblendschalen - Veneers), um das Fortschreiten des Zahnschmelzabbaus aufzuhalten. Das regelmäßige Auftragen von Fluorid (z.B. als Fluoridlack in der Zahnarztpraxis) macht die Zähne widerstandsfähiger gegen Säureerosionen und hilft bei der Remineralisierung.
Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt über mögliche Behandlungen von Zahnschmelzabbau und die Möglichkeiten ästhetischer Zahnsanierung informieren.

Quellenverweis:
1. Deutsche Mundgesundheitsstudie IV. Institut der Deutschen Zahnärzte, 2006

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