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Jedes Lächeln ist einzigartig und benötigt unterschiedliche Arten von Pflege. Colgate hat eine Lösung für jedes Lächeln

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Zähne richten mit einer kieferorthopädischen Regulierung


Nach einer Untersuchung der Universität Rostock haben über 80% der untersuchten Kinder im Kindergarten und Schulalter eine Zahnfehlstellung 1. Und allein im Jahr 2007 wurden über 7,5 Millionen Kieferumformungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland abgerechnet und etwa 6 Millionen Behandlungen abgeschlossen 2.

Wie Sie sicherlich wissen, ist ein Kieferorthopäde ein Zahnarzt mit einer klinischen Zusatzausbildung zur Behandlung von Zahnfehlstellungen, die eine Reihe von zusätzlichen Problemen nach sich ziehen können.

Warum sind Zähne schief?
Für Zahnfehlstellungen sind meist erblich aber auch verhaltensbedingte Ursachen verantwortlich. Eng stehende Zähne, können z.B. durch angeborene zu große Zähne oder zusätzliche Zahnanlagen auftreten, während Zahnstellungen mit zu großen Zwischenräumen z.B. durch eine fehlende Zahnanlage einzelner Zähne oder von zu klein angelegte Zähnen herrühren können. Auch wenn die Zahnreihen des Oberkiefers und Unterkiefers nicht richtig zueinander passen und daraus Fehlbisse resultieren, kann dies erblich bedingt, aber auch durch jahrelanges Fehlverhalten - wie z.B. Daumenlutschen - entstanden sein.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, um Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien zu korrigieren?
Eine kieferorthopädischer Behandlung ist meist ein dreistufiges Verfahren. Im ersten Schritt werden Vorrichtungen eingesetzt, um die Größenverhältnisse der Kiefer anzupassen und für den benötigten Platzbedarf vorzubereiten. Beispielsweise werden Gaumenbügel verwendet, um den Gaumen zu erweitern, und Lingualspangen, um den Unterkiefer zu erweitern. Sind die Platzverhältnisse gegeben und die Kiefer geformt, folgt die aktive Korrekturphase für die Zahnstellung, also die Stufe, auf der die Zahnspangen an den Zähnen befestigt werden, um die betroffenen Zähne in die gewünschte Position zu bringen. Die Dauer der Behandlung ist davon abhängig, wie schwerwiegend die Zahn- und Kieferprobleme sind und wie kompliziert und groß die benötigte Veränderung ist.

Ist das erwünschte Ergebnis nach Abschluss der ersten beiden Phasen erreicht, folgt - nach Entfernen der regulierenden kieferorthopädischen Apparaturen - die dritte Stufe, das Erhaltungsstadium. Zu diesem Zweck werden sogenannte Retainer (herausnehmbare oder festsitzende Stabilisatoren) getragen, damit die gerichteten Zähne in ihrer Position gehalten werden. Sinnvoll sind halbjährliche kieferorthopädische Kontrolluntersuchungen, bis die Knochenstruktur komplett gefestigt ist und sich das Behandlungsergebnis sich dadurch stabilisiert hat.

Typen von Zahnspangen
Es gibt eine Vielzahl von festsitzenden und herausnehmbaren Methoden für die Zahnregulierung. Dabei wurden die verwendeten Apparaturen in den letzten Jahren immer kleiner und die Materialien immer verträglicher.

Die verwendeten Vorrichtungen können entweder an der Außen- oder an der Innenseite der Zähne angebracht werden, je nachdem, welche Methode die sinnvollste ist. Zahnspangen und Brackets stehen für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Farben zur Auswahl.

Heutzutage werden winzige Brackets aus Metall oder Keramik auf der Außenseite der Zähne platziert. Die Brackets werden auf der Oberfläche der Schneidezähne mit einer Art Klebstoff aufgeklebt, und an den Backenzähnen können Metallbänder zur Befestigung benutzt werden. In die Brackets werden Drahtbögen eingesetzt, die aus einem hitzeaktivierten Nickel-Titan-Material bestehen; sie erwärmen sich aufgrund der Temperatur im Mund und üben so konstanten Druck auf die Zähne, als würden die Drahtbögen vom Kieferorthopäden angepasst werden.

Eine weitere neuere Alternative zur Zahnspange ist ein System aus einer Serie individuell angefertigter, herausnehmbarer Zahnschienen aus durchsichtigem Kunststoff, die als Aligner bezeichnet werden. Diese Aligner werden tagsüber und nachts getragen und üben einen konstanten Druck aus, der die Zähne in eine entsprechende Drehung oder Position zwingt. Hat sich die Zahnstellung an den jeweiligen Aligner angepasst, wird ein neuer Aligner hergestellt, der den nächsten Korrekturabschnitt forciert. Beim Essen sowie zur Mundhygiene werden die Aligner herausgenommen.

Pflege der Zahnspange
Ihr Kieferorthopäde oder die Prophylaxeassistentin wird Ihnen genau zeigen, auf was Sie bei der täglichen Mundhygiene besonders achten müssen und wie Sie die Zahnspange reinigen. Welche Zahnbürsten Sie benutzen sollten, ob manuelle oder elektrische ob mit oder ohne Schall, wird Ihnen Ihr Kieferorthopäde gerne erklären, wenn Sie Ihn fragen. Bei der Reinigung der Zähne mit Brackets sind besondere Tipps und Tricks zu beachten, damit die Plaque auch an den schwer zu erreichenden Stellen um die Klebestellen herum und unter den Bögen erreicht wird, ohne die Apparate zu beschädigen. Gerade beim Tragen von Zahnspangen ist die Gefahr besonders groß, durch unzureichende Plaqueentfernung ein erhöhtes Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen zu entwickeln. Besonders Augenmerks sollten Sie auf die Reinigung der Zahnzwischenräume legen, was sich aber durch das Tragen der Apparaturen als komplizierter darstellt.

Eine antibakteriell wirkende Zahnpasta und/oder Mundspülung kann die Wirksamkeit der Mundhygiene signifikant unterstützen. Zur Entfernung von Speiseresten kann die tägliche Anwendung einer Munddusche sinnvoll sein.

Gehen Sie zweimal im Jahr zur professionellen Zahnreinigung und regelmäßig zu den Nachkontrollen beim Kieferorthopäden.

© Copyright 2012 Colgate-Palmolive-Company

Quellenverweise:

  1. www.pressemitteilungen-online.de/index.php/zahnfehlstellungen-fruehzeitig-erkennen
  2. KZBV Jahrbuch 2008

Kosmetische Zahnbehandlung

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